Im Sinne des Bundes-Bodenschutzgesetzes sind Kommunen aufgerufen, altlastenverdächtige Flächen zur Gefährdungsabschätzung und zur Bewertung und Feststellung des weiteren Untersuchungs-, Sicherungs- oder des Sanierungserfordernisses orientierend zu untersuchen. 

Von diesen Altlasten und altlastverdächtigen Flächen werden üblicherweise invasiv Proben entnommen, die dann mit einem aufwändigen Procedere im Labor analysiert werden.

Mit der Elektroantennografie, verbunden mit der in-situ-Massenspektrometrie, könnten die ‚Hot Spots' im Gelände unmittelbar erkannt, das Stoffspektrum der jeweiligen Belastungssituation eingegrenzt und die tatsächlichen, punktuellen Belastungen sicherer gefunden werden. Die Kontamination von Milch und Milchprodukten mit der Industriechemikalie Melamin ist prominentes Beispiel eines internationalen Skandals im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Insbesondere die Gesundheit sehr junger Menschen (Kleinkinder und Säuglinge) ist beim Konsum kontaminierter Produkte gefährdet.

Eine zügige und eindeutige Analyse dieser Erzeugnisse, vor Ort und bereits vor dem Eintritt in den Handel, ist im Sinne des Gesundheits- und Verbraucherschutzes dringend erforderlich. Die in-situ-Massenspektrometrie kann hier einen entscheidenden Technologieschub liefern.